Einzelarbeit Im Oma-Opa-Projekt

Mit Kindern mit Migrationshintergrund

Das psychosoziale Lernhilfeangebot OMA/OPA-Projekt fördert bildungs- und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und schafft Räume des respektvollen Miteinanders und der gemeinsamen Lernprozesse. Ziel ist es, Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und lebenslanges Lernen zu stärken.

 

Viele Kinder und Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchterfahrung haben sehr Belastendes erlebt – im Herkunftsland oder auf der Flucht. Das wirkt sich häufig negativ auf ihre psychische und körperliche Gesundheit, ihr Selbstbild und ihre Integration in Schule und Gesellschaft aus.

 

Die entwicklungsfördernde Methode Arbeit am Tonfeld® hilft ihnenemotionale Spannungen und Entwicklungsblockaden abzubauenneue Handlungsmöglichkeiten zu erproben und Selbstwirksamkeit zu erleben. So können sie sich schrittweise auch sozial immer besser integrieren und schaffen die Basis für gelungenes (schulisches) Lernen.

Foto Klaus Ranger (c)

Dank Förderung durch die MA 17 konnten bereits 2025 siebzehn emotional besonders belastete Jugendliche im Einzelsetting unterstützt werden. Und auch 2026 können wir unsere Arbeit Dank der Unterstützung durch die MA 17 weiter fortsetzen.

 

Bei der Auswahl der Teilnehmenden sind Grad der Bedürftigkeit, finanzielle und soziale Situation der Familie bzw. Migrationshintergrund/partielle Mehrsprachigkeit und ca. gleiche Anzahl von Mädchen und Burschen entscheidend. Die jungen Menschen können im Rahmen des Projekts bis zu zehn Einhieten kostenlos in Anspruch nehmen.

Da die Arbeit direkt in den Räumlichkeiten des Oma-Opa-projekts stattfindet, ist nicht nur die Anwesenheit der Jugendlichen gesichert, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Lernbegleiter*innen und Schulen. So ermöglichen wir nicht nur eine gute Begleitung der Entwicklungen sondern auch eine natlose Überführung in den Alltag. Das Angebot wird von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen und so stark nachgefragt.  Leider sind öffentliche Förderungen für derartige Maßnahmen mehr als rar, sodass es mittlerweile eine längere Warteliste bei den Kindern gibt, die das Angebot auch sehr nötig hätten und es auch sehr gerne in Anspruch nehmen würden.